Kindergärten: Von Frühwarn-Briefen und Personalmangel

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Am heutigen Donnerstag sind steirische Trägerorganisationen von Kindergärten und -krippen vor die Presse getreten und haben davor gewarnt, dass im Herbst über tausend Plätze in Krippen und Kindergärten wegfallen könnten. Mit der Hauptgrund: Personalmangel. Am gestrigen Mittwoch wurden zudem Frühwarnungsbriefe an die Eltern verschickt, um über mögliche „Kürzungen und Schließungen“ zu informieren.

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler: „Es ist legitim, dass sich die Träger Sorgen machen. Die KPÖ warnt im Landtag seit vielen Jahren vor genau jenem Personalmangel, der uns nun endgültig auf den Kopf zu fallen droht. Es braucht jetzt endlich bessere Rahmenbedingungen für die Pädagog:innen und Betreuer:innen – das hilft besser gegen den Personalmangel als jede Werbekampagne.

Das Vorgehen, massenhaft Briefe an Eltern auszuschicken, und andere Aussagen der heutigen Pressekonferenz stoßen auf harte Kritik der KPÖ: „Ich finde es verwerflich, Eltern mit angedeuteten Gruppenschließungen grob zu verunsichern. Auch die Tendenzen, aus den Kinderbildungseinrichtungen nachmittags reine Aufbewahrungsstätten machen zu wollen, halte ich für den falschen Weg.“
 

„Gemeinden brauchen mehr als Versprechen“

28-02-25 „An­kün­di­gun­gen al­lein rei­chen nicht aus, viel­mehr braucht es kon­k­re­te Maß­nah­men“, er­in­nert der Gra­zer Fin­an­stadt­rat Man­f­red Eber (KPÖ) nach der Prä­sen­ta­ti­on des Re­gie­rung­s­pro­gramms von ÖVP, SPÖ und NE­OS an die fi­nan­zi­el­len Pro­b­le­me von Städ­ten und Ge­mein­den.

Veröffentlicht: 21. Juli 2022